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Handcolo
rierte Radierungen , Colorierte Tuschzeichnungen
Buchillustr
ation Arbeiten zu verschiedenen Themen,
z. B. Wein, Berufsgruppen, Sternzeichen Rabenbilder;
Bilder in verschieden Größen gerahmt und ungerahmt.
Die Bilder sind im London Pub zu den Geschäftszeiten
und nach telefonischer Vereinbarung erhältlich. Tel. 06206-52550

Von Raben und Reben
Von Helmut Orpel Lampertheimer Zeitung
Foto Thorsten Gutschalk

LONDON PUB Gemeinschaftsausstellung des Hüttenfelder Künstlers Willi Hanf
und Hausherr Friedrich Hackstein

Der Rabe ist ein geheimnisvoller Vogel.
Er verunsichert durch seine übernatürlich erscheinende Intelligenz und ängstig manche Zeitgenossen mit seinem pechschwarzen Gefieder. Doch echte Raben sind bei uns ausgesprochen selten zu sehen. Dafür sind seine kleineren Verwandten, die Rabenkrähen, vor allem im Winter in unserer Gegend recht häufig. Jetzt nisten sie sogar im „London Pub“, allerdings weniger laut als in der Natur. Sie sind die Protagonisten in den Gemälden von Willi Hanf aus Hüttenfeld, der dort zusammen mit dem Hausherrn und Kabarettisten Friedrich „Hacky“ Hackstein neue Bilder ausstellt.
„Raben und Reben“ lautet der sinnreiche Titel dieser Ausstellung, denn was für den Maler in diesem Falle die Raben, sind für den Bildhauer die Reben, genauer gesagt, das Rebenholz,
die „Knorzen“, die Hacky vor der Verfeuerung gerettet hat und zu Kunstwerken umarbeitete.
Danke HelmutBei der Art und Weise seiner Bearbeitung ging er äußerst minimalistisch vor, denn er wollte hier die in Jahrzehnten durch die Kraft der Natur geschaffenen Gestalten solcher verwachsenen Gebilde sichtbar machen und bewahren. Dabei sind äußerst interessante Fließformen entstanden, die sich frei im Raum zu bewegen scheinen. Entsprechend leichtfüßig ist die Aufsockelung,
die den schwebenden Eindruck dieser Formen noch besonders hervorhebt.
Sehr feinfühlig sind auch die mit Maserungen und unterschiedlichen Strukturen behafteten Oberflächen, die durch Schleifen und Polieren herausgearbeitet wurden. Abschließend wurden sie mit Bienenwachs und Öl behandelt. Die Farbtöne wirken dadurch sehr transparent und variieren zwischen einer ungeheuren Vielfalt von Brauntönen. Hacksteins Werke leben von der Wechselbeziehung zwischen Natur- und Kunstform. Bei mancher Arbeit wurde außerdem das kompakte Innenleben offengelegt, um so der enormen Energie, die hier gebunden ist, nachzuspüren. Während die auf diese Weise entstandenen Skulpturen vom Realraum,
in dem sie aufgestellt sind, Besitz ergreifen, verhält es sich bei den Bildern von Willi Hanf gerade entgegengesetzt. Er arbeitet mit Airbrush-Technik, wodurch glatte, glänzende Oberflächen entstehen, die manchmal sogar wie ein Foto erscheinen.
Räumliche Imaginationen und imaginäre Räume
Fotorealismus ist allerdings gerade nicht das Ziel, wie der Künstler erklärt, es geht ihm vielmehr darum, surreale Räume zu kreieren, und das gelingt ihm recht gut, so bei „Abraxas – Begegnung im Museum“, wo der Betrachter bei näherem Hinsehen magisch vom Schlund des Raben angezogen wird und in eine unendlich scheinende schwarze Tiefe blickt, oder bei einem anderen Bild, wo der gemalte Rahmen im Bild fast realer erscheint als der echte, dreidimensionale, in den das Bild tatsächlich gefasst ist. Auch vor politischen Aussagen scheut sich der Maler nicht. Eines seiner Werke mit einem Nistkasten, aus dem ein menschliches Auge blickt, ist Deniz Yücel gewidmet, dem Journalisten der „Welt“ der zurzeit in der Türkei in Haft sitzt.

mit Paul, dem Kneipenurgestein,  aussem Ruhrpott.

Herrliche Geschichten und Anekdoten

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von der wichtigsten Vereinigung der Welt.

Dem Kneipen-Stammtisch!

 

 

 

 

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Accessoires aus alten Rebhölzern von Friedrich Hacksein

Die Produkte sind aus alten Rebhölzern gefertigt, die älter als 25 Jahre sind. Zu benutzen mit Teelichtern, größere Reagenzgläser für Blumen. Auch Weingläser und Sektschalen kommen zum Einsatz, den Fuß abschneiden und in eine entsprechende Bohrung gesteckt. Aus einigen Rebhölzern habe ich kleine Platten geschnitten, die als Untersatz für Blumenvase und Teelichterhalter dienen. Auch mit alten Fasshölzern arbeite ich, auch hier für Teelichter und Vasen. Nach dem Zuschneiden und Bohren werden alle Teile mit der Hand geschliffen und dabei versuche ich, weitestgehend die Struktur des Holzes zu erhalten. Denn das ist für mich das Interessanteste – die wunderschönen Strukturen des Holzes  und jedes Teil ist ein Unikat. Friedrich Hackstein

Neue Arbeiten: Tillandsien auf Rebhölzern